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Karma



In letzter Zeit werde ich immer wieder mit dem Thema Karma konfrontiert. Ich lese häufig von Angeboten wie „Karma-Clearing“, „Karma-Auflösung“, „Karma-Bereinigung“, etc.
In all diesen Angeboten – so gut sie auch gemeint sein mögen – wird Karma meist als etwas Negatives, Schädliches und Behinderndes dargestellt. Auch umgangssprachlich wird Karma immer im Zusammenhang mit Unglück oder Leid erwähnt. Doch in Wahrheit haben all jene, die Karma nur so einseitig betrachten (sofern sie jemals näher darüber nachgedacht  haben), dieses große kosmische Gesetz in seinen Grundzügen nicht verstanden. Karma wird deshalb meist missverstanden, weil es unsere Fehler ausgleicht, indem wir aufgrund unseres eigenen Fehlverhaltens in der Vergangenheit (auch weit über das jetzige Leben hinaus) leiden müssen, ohne uns an diese Fehler bewusst erinnern zu können. Es gibt uns aber gleichzeitig die Chance, unsere Fehler durch gute Taten auszugleichen und dadurch zu einem glücklicheren Leben zu gelangen. Karma unterstützt uns und treibt unsere Entwicklung an, ohne unseren freien Willen zu berühren.
Wir alle machen Fehler in unseren vielen Leben. Aus Fehlern lernen und wachsen wir. In welcher Form sich eine einzelne Tat oder ein Gedanke auf unser „karmisches Konto“ auswirkt, hängt von vielen Faktoren ab. Zum Einen ist da unsere persönliche Entwicklung und der Grad des Bewusstseins für unsere Taten und deren Auswirkungen: Ist uns der Fehler, den wir machen, überhaupt als Fehler bewusst, oder handeln wir so wie wir handeln, weil wir es nicht besser wissen?
Die Intention unserer Taten ist ebenfalls ein wichtiger Punkt: Tun wir etwas „Gutes“ um dadurch unsere Persönlichkeit hervorzuheben (für Lob und Ansehen) oder um des Guten willen? Tun wir vielleicht etwas Schlechtes um etwas noch schlimmeres zu verhindern?
Darüber hinaus müssen wir uns immer als Teil einer Gruppe und der universellen Einheit des Lebens betrachten. Das heißt, wir sind auch mit den karmischen Strukturen unserer Familien, unserer Nation, unserer Religion, etc. verwoben und selbst wenn wir deren karmische Einflüsse nicht direkt persönlich verursacht haben, bestimmen sie unser Leben doch in ungeahnter Weise mit.
Man kann an diesen wenigen Beispielen erkennen, wie komplex das Thema Karma ist und wir sollten uns nicht anmaßen, auch nur annähernd seine genauen Wirkmechanismen zu verstehen, welche von Wesen gelenkt werden, deren Bewusstsein so viel weiter entwickelt ist als das unsere. Über eines dürfen wir uns jedoch sicher sein: Karma bedeutet vollkommene Gerechtigkeit.
Wir müssen daher aufhören, Karma als etwas Schlechtes zu betrachten und die Chancen des Karma-Gesetzes erkennen. Tun wir etwas Gutes für uns selbst oder für jemand anderen, so tun wir damit immer etwas Gutes für das große Ganze.
Wir werden unser Karma bestimmt nicht mit einer „Karma-Clearing“-Sitzung ausgleichen, selbst wenn diese uns vielleicht hilfreiche Impulse für unseren Weg geben kann. Wir können unser Karma nur dadurch ausgleichen, dass wir einerseits vermeiden, uns selbst, anderen Wesen oder unserer Umwelt zu schaden und andererseits ein gutes Leben führen, das von Nächstenliebe, Verständnis, Harmlosigkeit und Hilfsbereitschaft geprägt ist. Das Studium geistiger Gesetze, das Streben nach Wahrheit, die Erkenntnis der Einheit allen Lebens und der starke Wunsch, den göttlichen Plan durch uns wirken zu lassen, wird uns im Laufe der Zeit aus dem Rad des Karma befreien und uns die Möglichkeit bieten, unser heilsames Wirken aus einem Zustand ewiger Glückseligkeit heraus fortzusetzen.

 
Die angebotenen Behandlungen ersetzen nicht den Arzt oder Therapeuten.
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© 2016 Markus Eccher
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